Alles, was du über Gitarrenakkorde wissen musst
Gitarrenakkorde sind das Fundament für fast jeden Song, den du auf der Gitarre lernen möchtest. Ein Akkord entsteht, wenn du drei oder mehr Töne gleichzeitig spielst, die harmonisch zusammenklingen. Um das Instrument zu beherrschen, ist das Verständnis dieser Griffe unerlässlich. In diesem Beitrag erfährst du alles Wichtige für einen erfolgreichen Start.
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Gitarrenakkorde, eine Basiserklärung
Gitarrenakkorde erhältst du, wenn du drei oder mehr verschiedene Töne gleichzeitig erklingen lässt. Diese Töne müssen zusammen wie ein musikalisches Ganzes klingen. Es gibt Tausende von Akkorden, aber keine Sorge: Das Prinzip ist simpel. Das Erlernen ist gar nicht so schwer. Zum Glück kannst du mit wenigen Basis-Gitarrenakkorden schon enorm viele Lieder spielen.
Als Anfänger beginnst du oft mit einfachen Melodien auf einer Saite. Lieder wie Smoke on the Water oder Seven Nation Army bringen schnelle Ergebnisse. Das motiviert ungemein. Um jedoch die meiste Musik mitspielen zu können, musst du volle Gitarrenakkorde beherrschen. Sie sind das Fundament fast aller Songs. Willst du als Gitarrist flexibel sein, ist dieser Schritt unerlässlich.
Basisakkorde Gitarre
Es gibt acht Akkorde, die wir als Basis bezeichnen. Beherrschst du diese, kannst du bereits viele Songs spielen. Sobald du Fortschritte machst, lernt es sich automatisch schneller.
Hier ist eine Erklärung zur Akkordtabelle:
- 1 ist die Position deines Zeigefingers, 2 deines Mittelfingers und 3 deines Ringfingers.
- x bedeutet, dass die Saite nicht angeschlagen wird.
- 0 bedeutet, dass die Saite angeschlagen wird, aber "frei" ist.
- Die dicke Linie oben in der Akkordtabelle ist der Gitarrensattel.
- Die linke vertikale Linie ist die dickste Saite (tief) und die rechte Linie die dünnste Saite (hoch).

E-Akkord
Wir tauchen etwas tiefer in den E-Akkord (E-Dur) ein. Diesen lernst du bei den meisten Lehrern zuerst. Es ist ein absoluter Basisakkord für viele fantastische Lieder. Die Griffweise ist im Vergleich zu anderen Akkorden recht einfach. Es ist ein guter Startpunkt, um deine Geschicklichkeit zu trainieren. Experimentiere ruhig etwas mit der Handhaltung. Die beste Übung ist das Spielen verschiedener Akkorde nacheinander. So entwickelst du ein Gefühl für die Griffweise. Du wirst merken, dass es schnell einfacher wird.
G-Akkord
Der G-Akkord ist der zweite wichtige Griff. Anfänger empfinden ihn oft als recht schwierig zu spielen. Mit ein wenig Übung ist aber auch dieser Akkord gut machbar. Wir empfehlen, den G-Akkord mit drei Fingern zu greifen. Schau dir die Akkordtabelle genau an. Wenn es anfangs zu schwer ist, kannst du den Ringfinger weglassen (Zwei-Finger-Variante). Das Spielen mit zwei Fingern ist zwar nicht die offizielle Art, hilft aber beim Einstieg. Langfristig solltest du dir jedoch die Drei-Finger-Methode aneignen.
Moll und Dur
Du bist sicher schon über die Begriffe Moll und Dur gestolpert. Moll klingt oft traurig oder ernst. Daran kannst du die Stimmung der Musik meist gut erkennen. Dur ist das genaue Gegenteil: eine heitere und fröhliche Tonart. Als Anfänger musst du nicht tief in diese Theorie einsteigen. Spiele einfach die richtigen Akkorde, das reicht für den Anfang völlig aus.
Gitarrenakkorde lernen
Wir empfehlen dir, mit offenen Akkorden zu beginnen. Alle acht Basis-Akkorde gehören zu dieser Kategorie. Diese Grifftechnik ist am einfachsten zu lernen. Zudem kannst du mit diesen Akkorden schnell Lieder begleiten. Durch das Spielen baust du automatisch Kraft in deiner Hand auf. Dein Gehirn beginnt, wichtige Verbindungen herzustellen.
Das erleichtert das spätere Lernen schwierigerer Griffe. Ein toller Song zum Üben ist Down Under von Men at Work. Diesen kannst du allein mit den Basis-Akkorden spielen.

Gitarrenakkorde für Kinder
Die Wahl des Instruments kann jedoch helfen. Eine klassische Akustikgitarre ist oft besser geeignet als eine E-Gitarre. Der breite Hals hilft Kindern, die einzelnen Saiten sauber zu unterscheiden. Wichtig ist natürlich, dass die kleinen Hände alle Saiten gut erreichen. Ist der Hals der Gitarre doch noch zu groß, bietet sich eine Ukulele an.
Eine Ukulele hat nur vier Saiten und einen sehr schmalen Hals. Das macht die Akkorde deutlich leichter spielbar. Der spätere Wechsel zur "echten" Gitarre fällt mit dieser Erfahrung leichter.
Tipps zum Lernen von Gitarrenakkorden
Manche Akkorde (wie E, A, C) lernst du schnell. Andere, wie Barré-Akkorde oder der G-Akkord, erfordern mehr Kraft und Übung. Hier ist Geduld gefragt. Lieder bestehen immer aus Akkordfolgen. Das Üben des Wechsels zwischen den Griffen ist daher essenziell. Manche Übergänge erfordern anfangs etwas Nachdenken.
Halte dein Handgelenk beim Spielen entspannt, um Beschwerden vorzubeugen. Schneide zudem deine Fingernägel regelmäßig. Nur so kannst du die Finger gerade aufsetzen. Wie schnell du lernst, ist individuell verschieden. Lass dich nicht entmutigen, wenn es etwas dauert. Das Wichtigste ist, dass du Spaß am Spielen hast!
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